Zeitreise in die Vergangenheit

Das Jahr 2009 steht für die Menschen in Brandenburg und Deutschland im Zeichen eines besonderen Jubiläums: Bei der friedlichen Revolution am 9. November 1989 fiel die Berliner Mauer und für Menschen aus Ost und West war nach vierzig Jahren der Trennung endlich die Voraussetzung für eine Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten geschaffen. Das Jubiläumsjahr „20 Jahre Mauerfall“ bildet für Gäste in Brandenburg den besten Anlass, einer Epoche und ihren Auswirkungen auf den Grund zu gehen.

Gedenkstätte „Lindenstraße 54/55“

Eingang Lindenstraße 54/55 Die Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert wurde nach der Wiedervereinigung 1990 deutschlandweit als das Stasi-Gefängnis „Lindenhotel“ bekannt. Im Auftrag der Stadt organisiert das Potsdam-Museum Besichtigungen der im Originalzustand erhaltenen Gefängnisanlage und konserviert die authentischen Spuren der Zeit, zeigt die bedrückende Kontinuität der Willkür verschiedener deutscher Diktaturen an diesem Ort und die persönlichen Schicksale der Betroffenen.

Film- und Politprominenz in der Villenkolonie Neubabelsberg

Villa Kunterbunt in Neubabelsberg Babelsberg ist der größte Stadtteil Potsdams und vor allem durch seine Filmgeschichte weltbekannt. Doch in den hübschen Villen am Ufer des Griebnitzsees wurde neben Film- auch Weltgeschichte geschrieben. Hier logierten Josef Stalin, Harry S. Truman und Winston Churchill während der Potsdamer Konferenz vom 17. Juli bis zum 02. August 1945, auf der die „Großen Drei“ über das Schicksal Deutschlands und Europas entschieden.

Zu Gast bei Erich Honecker in der Waldsiedlung

Wer heute in den Bernauer Wäldern am Liepnitzsee über das Klinikgelände der Brandenburg Klinik spaziert, kann sich kaum vorstellen, dass hier vor fünfzig Jahren und unter strengster Geheimhaltung eine Siedlung für die wichtigsten Funktionäre der DDR entstand. Zwischen Frühjahr 1958 und Herbst 1960 wurde die geschlossene und stark bewachte Wohnanlage für die Angehörigen des SED-Politbüros gebaut, die heute besichtigt werden kann.

Grünes Band und Blaue Grenze- Der Grenzfluss Elbe

Grenzturm Als einziges Bundesland, das zwei innerdeutsche Grenzen besitzt, ermöglicht Brandenburg Radfahrern und Wanderern nicht nur um Berlin herum sondern auch in der Prignitz aktiv Geschichte zu erleben. Das Vierländereck Elbe-Altmark-Wendland ist eine der Modellregionen des Projektes “Erlebnis Grünes Band”, das die faszinierenden Naturschätze, die sich entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze entwickeln konnten, erlebbar machen.

„Grenzerfahrung“ auf dem Mauerweg

Die Berliner Mauer ist weltweit zum Symbol der deutschen Teilung geworden – dennoch ist zwanzig Jahre nach ihrem Fall vielerorts kaum noch zu erkennen, wo sie verlief.  Der Mauerweg ermöglicht es, den Grenzverlauf teils auf Berliner, teils auf Brandenburger Seite nachzuvollziehen.  Mit einer Länge von 160 Kilometern ist der Weg das längste begehbare Mahnmal der Welt.

Leinwandhelden der DDR im Filmmuseum Potsdam

Filmmuseum Potsdam Das Filmmuseum Potsdam widmet seine ständige Ausstellung „Babelsberg – Gesichter einer Filmstadt“ der wechselvollen Geschichte der Potsdamer Filmstudios, dem größten Europäischen Film- und Medienzentrum. Zur Eröffnung des Filmmuseums der DDR (als erstes Filmmuseum in Deutschland) im Jahre 1981 wurde eine Ausstellung mit filmhistorischen Geräten präsentiert. Der „Bioskop -“ Doppelprojektor, mit dem Max Skladanowsky am 1. November 1895 seine ersten Filme im Berliner Wintergarten vorführte ist noch heute im Foyer zu bestaunen.

Eisenhüttenstadt - eine industrielle Gründungsstadt im Wandel

Gerade einmal ein halbes Jahrhundert ist Eisenhüttenstadt alt – ein städtebauliches Experiment, bei dem die „16 Grundsätze des sozialistischen Städtebaus“ unmittelbare Anwendung fanden. Die TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH bietet Stadtrundgänge oder geführte Stadtrundfahrten durch Eisenhüttenstadt an, die nicht nur für Historiker und Architekten spannende Einblicke in die DDR-Geschichte ermöglichen.

Das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt

Dokumentationszentrum Eisenhüttenstadt Die Geschichte der DDR bestand nicht nur aus Mauer und Stacheldraht, politischer Repression und unerfüllbaren Parteitagsbeschlüssen der SED. Innerhalb dieser vielfachen Grenzen gab es einen Lebensalltag von Menschen mit all ihren Hoffnungen und Wünschen, Möglichkeiten und den Dingen, die sie umgaben. Dies ist das Thema des Eisenhüttenstädter Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR.

Die Potsdamer Konferenz im Schloss Cecilienhof

Schloss Cecilienhof Beim Namen „Schloss Cecilienhof“ erscheinen bei vielen im Kopf die Bilder des riesigen Tisches, an dem Truman, Churchill und Stalin bei der Potsdamer Konferenz 1945 über Deutschlands Zukunft entschieden. Das Schloss Cecilienhof kann bei „20 Jahre Mauerfall“ Tour des Potsdam Tourismus Service besucht werden, die in deutscher und englischer Sprache angeboten wird. Nach einer Stadtrundfahrt durch die barocke Innenstadt, wird das Schloss von innen und außen besichtigt.

Glienicker Brücke – Geschichte zum Anfassen

Glienicker Brücke in Potsdam Sektorengrenze, Sperrgebiet, Agentenaustausch. Die grüne Stahlkonstruktion am Rande von Potsdam hat eine bewegte und bewegende Geschichte. Die Glienicker Brücke verbindet seit nun mehr 4 Jahrhunderten nicht nur die Havelufer von Berlin und Potsdam, sondern ist auch Symbol für die Trennung und Wiedervereinigung zweier unterschiedlicher Welten. Internationale Beachtung erlangte die Glienicker Brücke durch drei spektakuläre Aktionen, bei denen Agenten beider Systeme ausgetauscht wurden.

Ausflug in die Unterwelt in Brandenburger Bunkeranlagen

Bunker in Wünsdorf In der verborgenen Welt der brandenburgischen Bunkeranlagen können Besucher die geheime Seite des kalten Krieges entdecken. In die Tiefe, in Gänge unter meterdickem Beton geht es im  Atombunker der NVA-Führung in Harnekop, im militärhistorischen Sonderobjekt 301 in Wollenberg , der Bunkeranlage in Garzau und in Wünsdorf.

Einmal durch den Spreewald gurken

Wegweiser zum Gurkenradweg Die prominenteste Spezies und Ostdelikatesse ist nach wie vor die Spreewaldgurke, die 2003 durch den preisgekrönten Spielfilm „Good Bye, Lenin!“ berühmt wurde.  Nun ist dem sauren Gemüse in Brandenburgs Süden sogar ein Radrundweg gewidmet der Städte wie Lübbenau, Lübben, Cottbus, Vetschau oder Peitz miteinander verbindet.

Der Pfingstberg erstrahlt in neuem Glanz

Das Belvedere auf dem Pfingstberg Der Pfingstberg steht stellvertretend für viele repräsentative Bauten in Brandenburg, die in Zeiten des Kalten Krieges dem Verfall preisgegeben waren und nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten, durch Unterstützer und bürgerliches Engagement wieder zu einem Schmuckstück der Stadt und damit auch zum Symbol der Vergangenheitsbewältigung werden konnten.

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0331 - 200 47 47
Informations- und Buchungsservice des ReiseLandes Brandenburg

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