Buchen sollst du suchen

Der Grumsiner Forst ist Weltnaturerbe (Foto: TMB-Fotoarchiv/ Huff) Seit Ende Juni gehört der Grumsiner Forst am östlichen Rand des UNESCO-Biosphärenreservates  Schorfheide-Chorin mit vier anderen Buchenwäldern Deutschlands ganz offiziell zu den wertvollsten Naturräumen der Erde. Die Besonderheiten des 670 Hektar großen Areals zwischen der Autobahn A 11 Berlin-Prenzlau und der Stadt Angermünde sind nicht nur die alten Buchen, sondern auch die von den Gletschern der letzten Eiszeit fast gebirgig geformte Landschaft mit zahlreichen Seen und Mooren. Zwar existiert noch kein Besucherinformationszentrum für das neue Weltnaturerbe, aber dennoch gibt es viele Möglichkeiten, die Schönheiten dieses Gebiets zu entdecken.

Wieder „Schiff ahoi“ auf dem Werbellinkanal

Der neu eröffnete Werbellinkanal eröffnet neue Wassersportmöglichkeiten im Norden Brandenburgs (Foto: Wito Barnim/Rocholl) Mit der Wiedereröffnung des Werbellinkanals haben sich die Möglichkeiten für den Wassertourismus im Norden Brandenburgs erheblich verbessert. Nun können Freizeitkapitäne und Wasserwanderer vom Oder-Havel- und vom Finowkanal wieder den Werbellinsee inmitten der Schorfheide erreichen. Ab September sollen hier auch führerscheinfreie Charterboote verkehren können.

Biber, Teichmummel, Seerose und Co.

Mit Naturparkführerin Frauke Bennett unterwegs im Nationalpark Unteres Odertal (Foto: tmu GmbH/Kappest) Das Wasser hat Frauke Bennett schon als kleines Mädchen magisch angezogen. Alles was darin schwamm, kroch oder wuchs, beobachtete sie schon als Kind mit großem Staunen. Das Interesse an der Natur hat sie zu ihrem Beruf gemacht. Die studierte Geografin und Biologin ist als zertifizierte Kanu-, Natur- und Landschaftsführerin im Nationalpark Unteres Odertal unterwegs und zeigt ihren Gästen dieses einzigartige Naturreservat im Osten Brandenburgs, das mit dem Kanu nur auf geführten Touren erkundet werden kann.

Auf den Spuren von Bert Biber

Blick in die Elbtalaue (Foto: TMB-Fotoarchiv/Silbermann) Der hohe Himmel, der weite Blick und die ruhig fließende Elbe prägen die Landschaft der Prignitz. Wer hier Urlaub macht, liebt die Natur und die Ruhe. Idealer Ausgangspunkt für Touren im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg und ein Geheimtipp für Individualisten ist die Künstlerkate im Zwölf-Häuser-Dorf Breetz.

Radeln zum Fürstenmenü

In der Niederlausitz geht es per Rad auf kulinarische Ausflüge (Foto: TV Niederlausitz) Fast 1000 Kilometer Radwege und eine meist flache, von einigen kleinen Hügeln durchzogene Landschaft: die Niederlausitz bietet Radfahrern ideale Bedingungen. Vom Fahrradsattel aus lässt sich der Süden Brandenburgs auf gut ausgeschilderten Routen erkunden. Neue kulinarische Ausflüge mit dem Rad ermöglichen eine besondere Verbindung von Aktivität und Genuss.

Radlerglück zwischen Oder und Spree

Auch durch das malerische Schlaubetal führt die Oder-Spree Tour (Foto: Läser) Urlaub einmal anders: 7 Tage mit dem Rad durch die Natur fahren, Landschaften und Kulturgeschichte erkunden. Und die müden Muskeln beim Wellnesstag im Moorheilbad erholen. Das ist auf der rund 250 Kilometer langen Oder-Spree-Tour möglich. Die vom ADFC mit 4 Sternen ausgezeichnete Radtour führt durch zwei Naturparks mit einzigartiger Flora und Fauna, entlang der Flüsse Spree und Oder.

Natur und Kultur im Einklang

Auf dem Storchenradweg geht es auch durch die Domstadt Brandenburg an der Havel (Foto: STG Brandenburg an der Havel) Brandenburg an der Havel, die grüne Kulturstadt, ist Ausgangspunkt und Ziel des Storchenradweges. Die rund 33 Kilometer lange Tour entlang des Beetzsees ist prädestiniert für Radler und Naturliebhaber – er bietet gute Chancen, sowohl den majestätischen Störchen als auch Bibern oder Graureihern zu begegnen. Auch laden verschiedene kulturelle Sehenswürdigkeiten zu kleinen Pausen ein.